Aktuell

Blumenwiesen-Wettbewerb

Das Vernetzungsprojekt Schänis-Benken organisierte dieses Jahr einen Blumenwiesen-Wettbewerb. Dabei wurde die Wiese mit den meisten Pflanzenarten gesucht. Unter den ersten sechs Plätzen befinden sich gleich drei Flächen, die im Eigentum der Linthebene-Melioration sind. An den Kanalböschungen von Rufibach und Selletgraben wurden 69 bzw. 62 verschiedene Pflanzenarten gezählt, in der Tagmenwiese Benken, deren 52. Diese erfreulichen Platzierungen zeigen deutlich, dass die Unterhalts- und Bewirtschaftungsweise der Melioration und der beauftragten Bauern durchaus zu einer hohen Biodiversität führen kann. So dürfte nicht nur das Düngeverbot, sondern auch das Abschälen der Böschungswulste und der späte Schnitt Standortbedingungen für spezialisierte Pflanzenarten schaffen, die andernorts selten geworden sind.


Direktbegrünung beim Pumpwerk Uznach

Nach der Sanierung des Auslaufbeckens beim Pumpwerk Uznach mussten grössere humusierte Flächen neu begrünt werden. Für einen internen Versuch wurde dabei auf einer Teilfläche die Direktbegrünungsmethode angewendet, während der Rest konventionell mit einer Heuwiesenmischung eingesät wurde.

Bei der Direktbegrünung werden die Samen einer artenreichen Spenderfläche geerntet und auf die Empfängerfläche übertragen. Dadurch können lokal angepasste Pflanzen eingebracht werden, die in den Standardmischungen fehlen.  Im vorliegenden Fall wurde artenreiches Mahdgut aus unmittelbarer Nähe verwendet, was sowohl aus ökologischer als auch aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoll ist. Eine erste Zustandskontrolle zeigt, dass die Direktbegrünung gut gedeiht. Ob die Begrünung erfolgreich ist, zeigt sich indes erst in zwei bis drei Jahren, wenn sich ein Gleichgewicht zwischen den Pflanzenarten eingestellt hat.


Aufrichte Werkhof Reumeren

Die Baumeisterarbeiten für den Neubau unseres neuen Werkhofs konnten termingerecht abgeschlossen werden. Die massiven Bauteile dienen unter anderem als Auflager für die Holzkonstruktion. Vor den Bauferien sollen nun die Holzelemente und die Dachkonstruktion montiert werden. Dabei stellt insbesondere das Aufrichten der beiden Fachwerkträger, welche die Einstellhalle überspannen werden, ein besonderes Ereignis dar. Die Anlieferung der 22 m langen Fachwerke erfolgt mittels Sondertransport und erfordert eine Sperrung der Neulandstrasse. Aus Sicherheitsgründen bleibt der Abschnitt zwischen der Einfahrt Kistler Gemüse und der Unterführung Autobahnzubringer vom 24. Juni, 17.00 Uhr, bis zum 25. Juni 2020, 17.00 Uhr, für sämtlichen Verkehr gesperrt. Für allfällige Unanehmlichkeiten bitten wir um Verständnis.

Mehr Bilder zu den Bauarbeiten finden Sie hier.


Sanierung Auslaufbecken abgeschlossen

Die Beckenauskleidungen rund um das Pumpwerk Uznach haben unter dem moorsäurehaltigen Wasser und unter zahlreichen Frost-Tau-Zyklen stark gelitten. Nach über 60 Jahre Betrieb wies der Beton deutliche Verwitterungserscheinungen auf, welche den Betrieb und den Unterhalt des Pumpwerks erschwerten. Die beiden Becken im Zulauf wurden deshalb bereits im Zuge des Projekts Linth 2000 erneuert. Im Frühjahr 2020 konnte nun auch noch der Auslauf unterhalb des Pumpwerks saniert werden. In dieser Zeit profitierte der Bauablauf nicht nur von den tiefen Wasserständen des Zürichsees, sondern auch von ausserordentlich spärlichen Niederschlägen. Die lange Schönwetterperiode war für die anspruchsvollen Betonarbeiten in der Böschung von grossem Vorteil. Das vorgesehene Bauprogramm konnte somit gut eingehalten werden. Am 30. April 2020 hat das Pumpwerk Uznach seinen ordentlichen Betrieb wieder aufgenommen.


Werkhof Reumeren: Die Bauarbeiten sind in vollem Gange

Die Bauarbeiten für den neuen Werkhof beim Autobahnkreuz in Reichenburg laufen nach Plan. Nachdem die Pfählung und die Bohrungen für die Erdwärmesonden im vergangenen Winter abgeschlossen wurden, sind die Baumeisterarbeiten gut angelaufen. Am 30. März 2020 konnte die rund 35 m lange und 23 m breite Bodenplatte in einer einzigen Etappe betoniert werden. Auf dieser Grundlage wird der oberirdische Teil des Bauwerks in den kommenden Monaten Gestalt annehmen. Das Treppenhaus, das in die Büroräumlichkeiten im Obergeschoss führt, wird aus Stabilitäts- und Brandschutzgründen sowie wegen der erforderlichen Erdbebensicherheit in Stahlbeton ausgeführt, der Rest des Werkhofgebäudes ist als Holzbau konzipiert. Von den mächtigen Fachwerkträgern im Innern bis zur Holzschalung der Fassade wird dabei konsequent auf Schweizer Herkunft geachtet. Gemäss Bauprogramm sollen die Arbeiten am Gebäude bis Ende Jahr 2020 abgeschlossen sein.


Strassensanierungen 2020

Für den Substanz- und Werterhalt der Strassen führt die Linthebene-Melioration in grösseren Zeitabständen erweiterte Unterhaltsmassnahmen durch. Die Arbeiten werden so gestaffelt, dass jedes Jahr ungefähr der gleiche Aufwand resultiert. Im laufenden Jahr stehen sieben Strassenabschnitte mit einer Gesamtlänge von 5.0 km auf dem Programm.

Im Kanton St. Gallen wird die Belagsstrasse entlang dem Flössgraben (Kaltbrunn und Uznach) sowie die kurze Kiesstrasse zur St. Sebastianskapelle in Schänis saniert. Im Kanton Schwyz sind nebst der Kiesstrasse Stockbergstrasse auch die asphaltierte Mülibachkanalstrasse, die Staffelrietkanalstrasse (alle Tuggen) sowie die Burstwiesenstrasse und die Schandelnstrasse (beide Reichenburg) zur Instandstellung vorgesehen. Sämtliche Arbeiten werden durch spezialisierte Unternehmen aus der Region ausgeführt.


Sanierung Auslaufbecken beim Pumpwerk Uznach

Das Pumpwerk Uznach wurde im Jahr 1949 fertiggestellt. Zur Sicherstellung eines störungsarmen Betriebs wurden damals die Becken im Zu- und Auslauf mit unarmiertem Beton befestigt. Während die beiden Zulaufbecken bereits im Zuge von Linth 2000 saniert wurden, präsentiert sich das Auslaufbecken heute in einem schlechten baulichen Zustand. Es ist deshalb geplant, Sohle und Böschungen im Rahmen eines vom Bund und Kanton SG unterstützten Sanierungsprojekts mit neuen Betonabdeckungen zu versehen.

Die Arbeiten beginnen ab Montag, 24. Februar 2020 und dauern gemäss Bauprogramm bis Mitte April 2020. Der Pumpbetrieb wird während den Bauarbeiten eingestellt. Die zufliessenden Kanäle werden während dieser Zeit ungepumpt in den F-Kanal geleitet und sind somit direkt vom Wasserspiegel des Zürichsees abhängig. Obwohl die Bauzeit in den jährlichen Tiefstand des Zürichsees fällt, sind in den zuführenden Kanälen teilweise höhere Wasserstände möglich.


Spatenstich für neuen Werkhof

Mit dem Neubau des Werkhofs Reumeren geht es voran. Am Mittwoch 4. Dezember 2019 erfolgte der Spatenstich im künftigen Werkareal Reumeren in Reichenburg.

Mit literarischen Querverweisen erläuterte Geschäftsführer Stephan Hauser die «unendliche Geschichte», die diesem denkwürdigen Moment voranging. Erste Abklärungen für einen neuen Werkhof wurden bereits im Oktober 2001 vorgenommen. Zwischen 2006 und 2014 erfolgte dann die grosse «Odyssee». Insgesamt fast ein Dutzend verschiedene Standorte wurden während dieser Zeit ausgewählt und aus verschiedenen Gründen wieder fallen gelassen wurden.  Im Jahr 2014 entschied sich die Linthebene-Melioration dann letztlich für den einstigen Kiesentnahmeplatz beim Autobahnkreuz Reichenburg. Dank einer Revision der Nutzungsplanung im Jahr 2017 können am neuen Standort nicht nur Geräte und Maschinen eingestellt, sondern auch die Büronutzung zonenkonform untergebracht werden.

Mitte Dezember 2019 werden die Betonpfähle gesetzt, im Februar 2020 beginnen die Baumeisterarbeiten. Bis im Frühjahr 2021 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein.


Gemeinsamer Einsatz für die Natur

Der Gehölzstreifen im Gebiet Fischer gehört der Linthebene-Melioration und wurde anfangs der 90er Jahren von einer monotonen Baumreihe zu einer vielfältigen Hecke umgestaltet. Heute bietet sie einer Vielzahl von Säugetieren, Vögeln und Reptilien wertvollen Lebensraum und nimmt eine wichtige Vernetzungsfunktion zwischen dem Gasterholz und dem Benkner Büchel wahr. Damit die Hecke langfristig dicht und artenreich bleibt, ist eine regelmässige Pflege notwendig.

Am Samstag, 16. November 2019, kümmerte sich eine gut gelaunte Gruppe mit Sägen, Scheren und Pflanzschaufeln um die Pflege der Fischer-Hecke. Die Gruppe setzte sich zusammen aus Mitgliedern des Vereins Schänner Natur und des Rotary Clubs Linthebene, die unter der Anleitung von Theo Scheidegger, Präsident Verein Schänner Natur, und Forstingenieur Beda Romer (LM) einen Vormittag lang Einblick in die Gehölzpflege erhielt. Die Linthebene-Melioration dankt den beiden Organisationen für den tatkräftigen Einsatz und für die gute Zusammenarbeit in der Vorbereitung.


Grundlagenbeschaffung bei Haupt- und Sammelleitungen landwirtschaftlicher Entwässerungen

Gegenwärtig werden Haupt- und Sammelleitungen des Werks systematisch aufgenommen und mittels Kanal-TV dokumentiert. Ziel ist es, den teilweise ungenügend bekannten Zustand der Leitungen zu ermitteln und davon die notwendigen baulichen Massnahmen zur Wiederinstandstellung abzuleiten. Ebenso können aus den Aufnahmen die entsprechenden Sanierungskosten ermittelt werden. Die Firma Hegner Kanalreinigungen und Kanaluntersuch AG, Benken/Tuggen, wurde aufgrund der durchgeführten Submission mit der ersten Etappe (ca. 7.5 km) beauftragt. Die Arbeiten dauern bis kurz vor Weihnachten 2019 und konzentrieren sich auf das Gemeindegebiet von Kaltbrunn.

Die Aufnahmen werden im Rahmen der periodischen Wiederinstandstellung (PWI) in den nächsten zehn Jahren schliesslich über das gesamte Meliorationsgebiet erhoben und umfassen Leitungslängen von insgesamt rund 180 km.


Erneuerung Staffelrietbecken beim Pumpwerk Grynau

Die Anlage des Pumpwerks Grynau geht auf die 1950er Jahre zurück. Damals wurde die Bodenplatte als Schroppenbett flach fundiert und mit Beton überzogen. Bei der Böschungssicherung handelt es sich um Stampfbeton. Durch den ständigen Einfluss von Tausalzen und säurehaltigem Wasser haben die Abdeckungen stark gelitten und müssen erneuert werden. In einem ersten Schritt wird das Zulaufbecken 1, auch Staffelrietbecken genannt, mit einer neuen Betonabdeckung versehen. Die einmündenden Kanäle werden während den Bauarbeiten abgedichtet und in das Zulaufbecken 2 umgeleitet.

Die Arbeiten am Staffelrietbecken dauern von Montag, 28. Oktober 2019 bis Mitte Dezember 2019. Der Parkplatz beim Pumpwerk ist während dieser Zeit für die beauftragte Bauunternehmung reserviert. Die Strasse Richtung Autobahnunterführung ist während den Bauarbeiten für sämtlichen Verkehr gesperrt.

xeiro ag