Aktuell

Sanierung Rosenbergstrasse Benken

Im Jahr 2006 wurde der mittlere Abschnitt der Rosenbergstrasse in Benken im Kaltmischverfahren verstärkt. Nun hat sich auch der Zustand der angrenzenden Abschnitte so stark verschlechtert, dass sich ein erweiterter Unterhalt aufdrängt. Im nördlichen Abschnitt wird der Strassenkoffer seitlich mit Kies ergänzt, aufgerissen und mit Zement vermischt. Anschliessend wird ein neuer Belag auf die stabilisierte Fundationsschicht aufgebracht. Zur Anpassung des entstehenden Absatzes wird der anfallende Aushub seitlich wieder eingebracht. Im südlichen Abschnitt soll der bestehende Belag gefräst und mit einer neuen Tragdeckschicht versehen werden. Die Belagsbreite beträgt unverändert 3.5 m.


Zustandsuntersuchung Entwässerungsnetz

Im Rahmen des Projekts „Periodische Wiederinstandstellung“ wird der Zustand von sämtlichen übergeordneten Sammel- und Hauptleitungen unseres Drainagenetzes überprüft. In mehreren Jahresetappen werden dabei die Leitungen gespült, mit dem Kanalfernsehen aufgenommen und ausgewertet.

Die Aufnahmen der kommenden 4. Etappe erfolgen ab Anfang November 2022 im Gebiet Benken (siehe Plan). Die Arbeiten werden ca. Ende März 2022 abgeschlossen sein. Wir sind bemüht, die Arbeiten möglichst landschonend auszuführen. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.


Verabschiedung in den Ruhestand

Nach fast 23 Jahren zuverlässigem Dienst bei der Linthebene-Melioration geht unsere Sekretärin Gerda Ricklin in den wohlverdienten Ruhestand.

Vor der Post Uznach, wo Frau Ricklin tagtäglich die Geschäftspost abgeholt hatte, wartete am letzten Arbeitstag überraschend eine Postkutsche mit stattlichen Pferden. Gezogen von diesem stolzen Gespann und begleitet von der gesamten Leitung konnte Gerda Ricklin den Perimeter für einmal aus ungewohnter Perspektive erleben. Ein unvergesslicher Tag als kleines Dankeschön für die angenehme und sehr geschätzte Zusammenarbeit!


Foto: Patrick Marti

Schlingnattern beim Schwerzibachsammler

Der Kanton Schwyz hat im Sommer 2022 die Vorkommen der Schlingnatter in den Bezirken Höfe und March untersucht. Hierfür wurden in mehreren potentiellen Lebensräumen Blechplatten ausgelegt, die regelmässig auf Schlangen hin kontrolliert wurden. So konnte die Anwesenheit des unauffälligen Reptils unter anderem auch beim Schwerzibachsammler in Buttikon nachgewiesen werden. Die Schlingnatter ist die kleinste der einheimischen Schlangenarten. Für den Menschen ist die unauffällige Schlange harmlos; ihre Nahrung besteht vorwiegend aus anderen Reptilienarten, v.a. Blindschleichen und Eidechsen. Ihr Vorkommen lässt somit auf eine intakte Echsenpopulation an diesem Standort schliessen. Die strukturreiche Umgebung des Schwerzibachsammlers bietet der Schlingnatter Schutz und Deckung.


Brückensanierungen in Tuggen

Nachdem die Gemeinde Tuggen in den letzten Jahren die Strassenbrücken im Siedlungsgebiet ersetzt hat, ist die Linthebene-Melioration nun daran, die Brückenbauwerke am Siedlungsrand zu sanieren. Die Brücke bei der Mühle Tuggen sowie die beiden Mühlemooskanalbrücken im Kessizopf und an der Tödistrasse stammen aus den frühen 50er Jahren und genügen aus verschiedenen Gründen den heutigen Anforderungen nicht mehr.

Im Herbst 2022 soll als erstes die Brücke Tödistrasse ersetzt werden. Anschliessend folgt die Instandsetzung der beiden anderen Bauwerke. Während der Bauarbeiten müssen die entsprechenden Strassenabschnitte für sämtlichen Verkehr gesperrt werden. Wir bitten um Verständnis für die dadurch entstehenden Umstände.


Aufräumen nach dem Unwetter

Ein Tiefdruckgebiet über der Adria brachte der Ostschweiz am 19. August 2022 grosse Niederschlagsmengen. Bezogen auf die Niederschlagsstation Schänis ordnet die Meteoschweiz dem Ereignis eine Wiederkehrperiode zwischen 30 und 50 Jahren zu. In der Schänner Ebene sind in der Folge mehrere Bäche über die Ufer getreten und haben teilweise zu grossflächen Überschwemmungen geführt. Auch die Messstelle am Steinenbach hat eine ausserordentlich hohe Abflussspitze verzeichnet. Die linksseitige Linthebene war vom Niederschlagsereignis indessen weniger stark betroffen. Die meisten unserer Kanäle in der March konnten den Abfluss schadlos abführen.

Direkt nach dem Hochwasser haben die Aufräumarbeiten begonnen. Bereits am Folgetag wurden die Zulaufbereiche von stark gefüllten Geschiebesammlern wieder ausgepackt. Auch kritische Engstellen, Strassen und selbstbewirtschaftete Bachböschungen wurden schnell freigeräumt. Schwemmholz, das in verpachteten Böschungen oder in angrenzende Wiesen liegen bleibt, tragen die entsprechenden Bewirtschafter jeweils zu Haufen am Strassenrand zusammen. Nach telefonischem Aufgebot führt unsere Werkgruppe auch diese Schwemmguthaufen ab und entsorgt sie fachgerecht.


Mähboot im Einsatz

Ausgedehnte Bestände von Wasserpflanzen stellen für die Entwässerung der Linthebene ein Problem dar, da sie den Fliesswiderstand in den Kanälen erhöhen. Der dadurch bewirkte Anstieg des Wasserspiegels kann sich bis in die Drainagen auswirken. Ausserdem lagern sich in verwachsenen Gewässern vermehrt Feststoffe ab, was das Durchflussprofil zusätzlich reduziert. Deshalb entfernt unsere Werkgruppe dichte Wasserpflanzenbestände jedes Jahr mit Mähbooten. Die eingesetzten Boote sind speziell auf die Verhältnisse in unseren Kanälen ausgelegt. Dank schmaler Breite und geringem Tiefgang ist der Einsatz selbst in kleineren Gewässern, wie dem Selletgraben in Schänis, möglich. Aus Gewichtsgründen erfolgt die Schnittgutaufnahme nicht im Boot, sondern in eigens eingerichteten Entnahmestellen.

xeiro ag